Früher war er die Schnittstelle zwischen Wasser- und Landweg – der Kranen. Heute zeugen nur noch die zwei eisernen Kräne am Regnitzufer davon. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich dort ein Wirtschaftszentrum und Handelsknotenpunkt mit immenser Bedeutung für die Stadt: der Hafen. Noch heute zeugen zwei eiserne Kräne davon.

Das Stapelrecht in Bamberg am Kranen

Im Jahre 1156 verlieh Kaiser Friedrich I. Barbarossa der Stadt das Stapelrecht, Bamberg wurde zur Hafenstadt: Künftig waren durchziehende Kaufleute verpflichtet, ihre Ware abzuladen und sie den Einheimischen drei Tage lang zum Kauf anzubieten. Der Kranen war die Schnittstelle zwischen Wasser und Landweg: Was mit dem Schiff geliefert wurde, transportierten die Bamberger mit ihren Fuhrwerken ab und umgekehrt. Zunächst half ein hölzerner Kran, später ein gusseiserner mit Fachwerkgehäuse, ähnlich denen, die immer noch am Ufer stehen.

Am Kranen Bamberg

Schiffrundfahrt in Bamberg

Am Kranen aus starten Hafenrundfahrten, mit denen sich Bamberg auch per Schiff erkunden lässt. Entweder mit der „Christl“ oder mit der „Stadt Bamberg“. Vom Kranen aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Alte Rathaus und das Kloster Michelsberg. Während der Sandkerwa hat man hier eine gute Sicht auf das Fischerstechen und auch das Portal des alten Bamberger Schlachthauses lockt als beliebtes Fotomotiv.

In Zusammenarbeit mit inFranken.de, das Online-Portal für Franken.

Bianca Eberle

Bianca Eberle

Bamberg ist mehr als eine Stadt. Bamberg ist ein Lebensgefühl.

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Sehenswürdigkeiten in Bamberg: Am Kranen
Sehenswürdigkeiten in Bamberg: Am Kranen