Ein Blick in die Vergangenheit, ein Bild für die Zukunft. Bamberg, bezeichnet als das „Fränkische Rom“, ist heute der wohl größte historisch erhaltene Altstadtkern Deutschlands.

Die Bezeichnung „Fränkisches Rom“ ist zurückzuführen auf Kaiser Heinrich II und weist auf den Vergleich Roms mit der Stadt Bamberg hin. Denn auch Bamberg wurde auf sieben Hügeln erbaut. Bestehend aus drei Siedlungen – der geistlichen Bergstadt, der bürgerlichen Inselstadt sowie der Gärtnerstadt – bietet Bamberg Bürgern und Reisenden nicht nur eine einmalige Mischung historischer Strukturen, sondern verdient sich auch seine Auszeichnung der UNESCO als Weltkulturerbe. Die Bamberger Architektur vereint Gotik mit Barock und der Moderne. Bauten, wie der Bamberger Dom, barocke Bürgerhäuser oder aber Palazzi nach italienischem Vorbild, lassen Bambergs Altstadt erstrahlen.

Die 7 Hügel in Bamberg

  1. Auf dem Stephansberg steht die Stephanskirche, die Papst Benedikt VIII. im Jahre 1020 einweihte. Nach der Säkularisation überließ sie der bayerische König Max I. Joseph den Bamberger Protestanten. Neben der Bamberger Sternwarte findet man auf dem Stephansberg eine Brauerei sowie drei Bierkeller.
  2. Der Name des Kaulbergs lässt sich von Sandgruben bzw. Kellern ableiten. Auf dem Kaulberg befindet sich das Karmelitenkloster, die Obere Pfarre, die St. Laurenzi-Kapelle sowie die Brauerei Greiffenklau mit Bierkeller. Der Kaulberg liegt inmitten der Altstadt Bambergs. Bei einem Ausflug zu einem der Bierkeller oder einer der zahlreichen Kneipen kommt man zwangsläufig an ihm vorbei.
  1. Mit 386 Meter ü. NN. stellt die Altenburg die höchste Erhebung Bambergs dar. Der Turm der mittelalterlichen Burg auf etwa 400 m Seehöhe bietet einen prächtigen Blick auf die Stadt. An wolkenlosen Tagen eröffnet sich sogar die Sicht auf Kloster Banz und die Basilika Vierzehnheiligen. Außerdem befindet sich innerhalb der Burgmauern eine Gaststätte, die mit einem Biergarten im Sommer viele Ausflugsgäste anzieht.
  1. Auf dem Jakobsberg steht die Jakobskirche, welche im Jahr 1109 geweiht wurde. Sie ist die im Kern älteste noch erhaltene Kirche Bambergs und liegt nur wenige Meter oberhalb des Dombergs. Außerdem ist sie Teil eines der vielen Jakobspilgerwege nach Santiago de Compostela.
  1. Der Michelsberg verdankt seinen Namen dem ehemaligen Benediktinerkloster „Michelsberg“. Auf Anregung Kaiser Heinrichs II. wurde es in 1015 gegründet. Heute beeindruckt das Kloster durch seine mächtigen Gebäude im Barockstil. Sehenswert sind vor allem die barocke Kirchenfassade mit ihrer beeindruckenden Freitreppe, das Grabmal des Hl. Otto und das neugotische Netzgewölbe.
  1. Der Abt des Kloster Michelbergs hatte einst einen Berg inne. Dieser bekam später den Namen Abtsberg. Der Abtsberg bietet vor allem während der Apfelblüte einen unvergesslichen Blick über das Ottobrunnen-Tal mit seinen Streuobstwiesen.
  1. Der Domberg ist der berühmteste der sieben Hügel. Als historischer Siedlungskern beherbergte er einst die Babenburg. Heute findet man dort den Bamberger Dom, die Alte Hofhaltung sowie die Neue Residenz. Im Barockgarten hinter der Neuen Residenz erwartet die Besucher im Sommer ein beeindruckendes Geruchserlebnis, denn hier versteckt sich der Rosengarten.

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Bianca Eberle

Bianca Eberle

Bamberg ist mehr als eine Stadt. Bamberg ist ein Lebensgefühl.

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